CA Unicenter

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CA Unicenter — Management der eBusiness-Infrastruktur

Enterprise Management

CA Unicenter, ein branchenweit anerkanntes Produkt, ist eine Enterprise-Management-Lösung, die von Computer Associates optimiert wurde. Mit Unicenter bietet CA die erste modular aufgebaute integrierte Lösung in diesem Sektor an. Sämtliche Komponenten können sowohl einzeln eingesetzt als auch kombiniert werden, so dass Unternehmen ihre Software zum Unternehmensmanagement dem Wachstum ihrer Firma anpassen können. Unicenter unterstützt Sie bei der Verwaltung komplexer Strukturen aus Netzwerken und Desktops, mobilen Systemen, Datenbanken und Anwendungen.

  • Network & Systems Management
    Lösungen für Netzwerk- und Systemmanagement

  • Web Infrastructure Management
    Nutzenmaximierung von Applikationen

  • Application Management
    Management von Applikationen - das Herz des eBusiness

  • IT Resource Management
    Management der eBusiness-Infrastruktur

  • Automated Operations Management
    Erfolgreiches eBusiness durch überlegene Lösungen

  • Database Management
    Umfassende Datenbankmanagement-Lösungen

Unicenter Network and Systems Management 3.0

Geschäftsprozessorientiertes System- und Netzwerkmanagement und mehr!

Überblick
Unicenter Network & Systems Management ist eine Software Komplettlösung zum Management der Unternehmens-DV. Hierbei werden Funktionen des System-Managements mit denen des Netzwerk-Managements, des Datenbank-Managements, des Applikations-Managements und des Internet-Managements vereint. Das Produkt verfügt über eine objektorientierte, mehrschichtige Architektur und basiert auf einem verteilten Objekt-Repository und einer skalierbaren Manager/Agent-Infrastruktur, die übergreifend in heterogenen Netzwerken einsetzbar ist.

Benutzeroberflächen
Unter Verwendung definierter Hardware kann eine 3D-Visualisierung und -Animation der gesamten DV-Umgebung mittels einer realitätsgetreuen Oberfläche realisiert werden. Diese ist individuell anpassbar und erlaubt die intuitive Navigation durch die Systeme und Verbindungen im Netz, wobei die reale Topographie der Ausgangspunkt ist. Unispace, eine Darstellung der Systemabläufe, stellt abstrakte Objekte wie Prozesse, Datenbanken, Jobs und Anwender visuell dar.
Neben der GUI können viele Funktionalitäten zusätzlich über eine Kommandoschnittstelle (cautil) bedient werden. Diese wird häufig von erfahrenen Administratoren benutzt und erleichtert, besonders in der Implementationsphase, die Eingabe von umfangreichen Definitionen (z.B. Message-Definitionen und -Aktionen, Jobdefinitionen, Securityregeln, ...).

Betriebsablauforientierte Sichten
Ein großer Anteil der Ressourcen im Unternehmen lässt sich aus der Sicht der Betriebsabläufe verwalten. So kann z.B. der Datenbankadministrator eine Sicht wählen, die alle Elemente zeigt, die speziell für ihn interessant sind. In dieser Sichtweise werden alle funktionsfremden Elemente (z.B. Netzwerk, Login-Security, Datensicherung) ausgeblendet, sofern sie für die gewählte Aufgabe ohne Belang sind.

Verteiltes Objekt-Repository
Das verteilte Object-Repository wird von allen Management-Funktionen zur Speicherung von Informationen über die verwalteten Objekte sowie Ihre Eigenschaften und Relationen genutzt. Es gibt den Status sämtlicher Objekte an, wie er von dem weitläufigen Netz von Agents gemeldet wird. Es steuert die realitätsgetreue Oberfläche und erlaubt ihr die Anzeige, Navigation und Verwaltung von Objekten unterschiedlicher Management-Funktionen. Subsysteme, einschließlich Third-Party-Erweiterungen. Es können Klassen und Objekte im Repository definiert werden. Sämtliche Objekte, die von einer Management-Funktion erstellt werden, werden von den betriebsablauforientierten Sichten unterstützt, die ebenfalls über das Objekt-Repository verwaltet werden.

Mehrstufige Manager/Agent-Architektur
Unicenter Network & Systems Management baut auf einer mehrstufigen Manager/Agent-Architektur auf. Managers und Agents lassen sich je nach den Anforderungen der Management-Funktionen in der realen Umgebung in jeder beliebigen Konfiguration einsetzen. Die Agents von Unicenter Network & Systems Management sind intelligent und aktiv, können Regeln anwenden und sich mit anderen Agents abstimmen. Sie überwachen Ereignisse und Zustände, führen verteiltes Konfigurationsmanagement durch und verwalten den Speicher über heterogene Netzwerke hinweg. Es existieren auch Agents für Internet- und Intranet-Umgebungen.

Funktionsumfang von Unicenter Network & Systems Management

  • Security-Management
  • Network-Management
  • Event / Status / Exception Management
  • Database Management
  • Software Delivery
  • Discovery
  • Workload Management
  • Storage Management
  • Performance und Accounting
  • Output Management
  • Service / Help Desk
  • Application-Management (über SDK)
  • SDK für Unicenter Network & Systems Management

Mit dem SDK können Technologien von Fremdherstellern und Service-Anbietern in das System eingebunden werden. Zum SDK gehören neben einer intuitiven Benutzeroberfläche und einfach bedienbaren Tools zahlreiche Interfaces - Objekt-Repository, Benutzerschnittstelle und -Interaktion, Management-Services, Agent-Funktionen etc. Die dazugehörige Agent Factory bietet ein Verfahren zur Entwicklung von Manager/Agent-Applikationen mittels Programmierung und Bibliothekseinbindung.

Funktionalitäten

Security-Management
Mit dem Security-Management von Unicenter Network & Systems Management lassen sich Authentisierung, Administration, Autorisierung und Überwachung in heterogenen Netzwerken durchführen. Hierzu gehört auch Single Sign-On: Die einmalige Anmeldung ermöglicht den Zugang zu allen für den Benutzer definierten Knoten und Applikationen im Netz. Der Benutzer muss sich also nicht mehr Benutzerkennungen und Passwörter für jedes System merken.
Bei der Zugriffskontrolle, der Autorisierung, bietet Unicenter Network & Systems Management Gruppenbildung für Benutzer und Ressourcen an. Es gibt erweiterte Autorisationsmodi (über Read, Write und Execute hinaus). Zwischen Benutzer(gruppen) und Ressourcen(gruppen) können Regeln definiert werden, die mit Kalenderdaten verknüpft werden können (terminliche und zeitliche Restriktionen sind möglich). Die verwendeten Kalender steuern neben den besagten Security-Regeln auch andere Managementaufgaben, wie Netzwerk Discovery, Batch-Jobs, Backup, etc.
Mit Unicenter Network & Systems Management können z.B. Dateien, Terminals, Drucker, Desktops, TCP/IP Ports und Webseiten geschützt werden. Diese Ressourcen werden definiert und mit einer bestimmten Aufgabe verknüpft (z.B. Auftragseingang). Diese Regeln können dann einem Betriebsablauf zugeordnet werden, damit Administratoren auf einfache Weise alle Sachbearbeiter im Auftragseingang mit den notwendigen Rechten ausgestattet werden können.
Zusätzlich können mittels Unicenter Network & Systems Management eigene, neue Ressourcen definiert werden. So kann beispielsweise eine bestimmte Anwendung als neue Ressource definiert werden, und der Zugriff auf diese Ressource wird dann von Unicenter Network & Systems Management überwacht.
Eine weitere wichtige Security-Funktion ist die Überwachung der Zugriffe. Es können erlaubte Zugriffe protokolliert werden (wer hat wann von wo aus auf was zugegriffen) oder unerlaubte Zugangs- oder Zugriffsversuche aufgezeichnet werden (die natürlich auch nicht zugelassen werden). In Verbindung mit dem Event-Management ist so eine umfangreiche Sicherheitskontrolle und -überwachung möglich.
Grundsätzlich ist Unicenter Network & Systems Management auch in der Lage, Webserver, Intranet und Internet zu schützen.

Network-Management
Kernstück ist hier die Discovery-Funktion, die weiter unten beschrieben ist.

Event / Status / Exception Management
Das Ereignis-Management bietet einen Echtzeit-Ereignismonitor (Konsole) und Betriebssystem-, System-Management- und Netzwerkaktivitäten anzeigt. Zusätzlich zu den Sicherheitsverletzungen sind beispielsweise Job-Aktivitäten, Betriebssystemprobleme und Anwendungsmeldungen auf der Konsole zu sehen.
Es können Meldungen aus unterschiedlichsten Quellen im Event-Management vom Unicenter Network & Systems Management verarbeitet werden. Hierzu gehören die gängigen Unix-Derivate, NT, OS/2, Tandem, SNMP-fähige Quellen und viele weitere.
Alle Meldungen oder "Ereignisse" werden in eine permanente Protokolldatei geschrieben, die sämtliche Aktivitäten aufzeichnet und dementsprechend für Berichte ausgewertet werden kann. Es erfolgt eine Aufzeichnung aller Sicherheitsverletzungen und Ressourcenzugriffe mit Protokollerlaubnis. Eine Protokollerlaubnis ermöglicht einem Benutzer zwar den Zugriff auf die Ressource, bedingt jedoch, dass eine entsprechende Meldung an das Ereignis-Management geschickt und aufgezeichnet wird. Die Protokolldatei dient auch als Grundlage für die Berichte über Sicherheitsverletzungen.
Über das Ereignis-Management können Regeln definiert werden, die Unicenter Network & Systems Management anweisen, welche "Aktionen" eingeleitet werden sollen, wenn Meldungen abgefangen werden. Dazu zählen:

  • Beantwortung der Meldung
  • Unterdrückung der Meldung
  • Absetzen von Unicenter-Befehlen
  • Starten anderer Programme oder Skripts
  • Senden von Nachrichten an die Netzverwaltungssoftware
  • Weiterleitung der Meldung an andere verwaltete Plattformen
  • Absetzen von Befehlen, die auf anderen Plattformen ausgeführt werden sollen
  • Auswertung der Ergebnisse einer Aktion, um die Notwendigkeit zusätzlicher Aktionen zu prüfen

So kann z.B. der Sicherheitsverwalter sofort benachrichtigt werden, wenn Zugriffsrechte auf den Kundenstamm verletzt werden. Durch die Festlegung von Meldungs-/Aktionsregeln kann dies einfach erreicht werden.
Da das Ereignis-Management Meldungen prüfen und entsprechende Aktionen einleiten kann, ist es in der Lage, zahlreiche Funktionen effektiv miteinander zu integrieren und mit Fremdprogrammen zu kooperieren.
Daneben meldet das Ereignis-Management sämtliche Ereignisse an die Problem-Management-Funktion, für die gegebenenfalls ein Problemeintrag geöffnet und verfolgt wird. Wenn ein Ereignis an das Problem-Management weitergeleitet wurde, wird anhand spezieller MGPT-Regeln (Machine-Generated-Problem-Tracking) ermittelt, ob eine Problembedingung vorliegt. Danach wird automatisch ein Problemeintrag geöffnet, der Meldung, Datum, Uhrzeit und andere wichtige Informationen enthält.

Database Management
Das Database-Management wird über die bereits erwähnte Manager/Agent-Technologie gesteuert. Hierbei werden intelligente Agents auf der Plattform installiert, auf der sich auch die zu überwachende Datenbank befindet. Die Agents überwachen vordefinierte Datenbank-Parameter und melden selbständig, wenn gesetzte Schwellenwerte überschritten werden. Die Meldungen werden vom zentralen Unicenter Network & Systems Management Event-Management empfangen, ausgewertet, und geeignete Aktionen werden eingeleitet.

Discovery
Ein Teil des in Unicenter Network & Systems Management integrierten Netzwerk-Managements bildet die Discovery-Funktion, mit deren Hilfe Hubs, Bridges, Router, Gateways, Rechnerknoten, DBMS, Applikationen, Software und auch Non-Computing Geräte dem Unicenter bekannt gemacht, dargestellt und dort für Unicenter-Aufgaben gespeichert werden können. Die Erfassung beinhaltet Client- und Server-Komponenten, Versionen und Konfigurationen.

Workload Management
Die Workload-Managements- (oder Jobsteuerungs-) Funktion von Unicenter Network & Systems Management bietet eine Client/Server-Architektur, mit der Arbeit auf mehreren Client- oder Server-Systemen ausgeführt werden kann.
Beispielsweise kann der Workload-Server auf dem zentralen Unicenter Network & Systems Management-Server eingerichtet werden. Hier werden Jobsets und Jobs definiert, die nach vorgegebenen Kriterien auf dem Server oder den angeschlossenen Clients ablaufen. Kriterien sind:

  • Datum
  • frühester Start
  • spätester Start
  • spätestes Ende
  • Start nach erfolgreich durchgeführtem Jobende eines anderen Jobs
  • Start, wenn bestimmte Ressourcen verfügbar sind
  • getriggerter Start (Trigger: Datei geschlossen, Job mit definiertem Status beendet, bestimmter anderer Job gestartet, frei definierbarer Trigger)
  • manueller Start

Man hat jederzeit einen Überblick über die geplante Tageslast, den Status der angelaufenen und abgeschlossenen Jobläufe und erhält eine Job-Statistik. Jede Abweichung vom geplanten Jobablauf wird erkannt, auf der Konsole gemeldet und kann nach vorgegebenen Regeln Aktionen auslösen (Wiederanlauf des Jobs, Benachrichtigung beteiligter Personen, Eintrag in das Hep-Desk-Management).

Storage Management
Unicenter Network & Systems Management bietet Bandverwaltungsmanager (Storage-Manager) und -Agenten, welche die verteilte Datensicherung der jeweils aktuell verfügbaren Plattformen steuern. Die Storage-Manager unterstützen folgende Funktionen:

  • Backup
  • Restore
  • Verschlüsselung
  • Datenkomprimierung
  • Fehlerkorrektur
  • Archivierung
  • Medienverwaltung
  • Überschreibschutz (über "expiration date" oder Version)

Spezielle Agenten unterstützen ein Vielzahl von Geräten, darunter RAID, optische Laufwerke und Band-Roboter.

Unicenter Network & Systems Management unterstützt hierarchisches Storage-Management, wobei automatisch alte, lange Zeit ungenutzte Daten ausgelagert werden können (offline). Sobald auf diese Daten wieder zugegriffen wird, erfolgt ein automatischer Restore. Unicenter Network & Systems Management unterstützt BOSS (Business Objects Storage Specification), einen offenen Industriestandard für die Datensicherung im heterogenen Netzwerk (PCs, LAN Servern, Unix-Systemen, Mainframes).

Advanced Storage Management Option
Unicenter Network & Systems Management bietet darüber hinaus eine weiterführendes Storage-Management an. Das Standalone-Produkt ist unter Brightstore ARCserve bekannt und lässt sich mit der Unicenter Integrationsmöglichkeit hervorragend in die System- und Netzwerkverwaltungslandschaft integrieren.

Performance und Accounting
Das Performance-Management von Unicenter Network & Systems Management ermöglicht den Administratoren die Echtzeitüberwachung der angeschlossenen Komponenten. Hierdurch lassen sich Performanceengpässe erkennen, Komponenten identifizieren, die sich als Ressourcenfresser erweisen, und man kann erkennen, wie sich die Änderung von Systemparametern auf die Performance auswirkt (Verlagerung von Applikationen oder Benutzern auf andere Server...).
Mittels Performancemessungen können sinnvolle Schwellenwerte für die Systemüberwachung festgelegt werden. Historische Daten können mit aktuellen Daten verglichen werden. So kann der Ursprung vorhandener Engpässe erkannt werden.
Unicenter Network & Systems Management beinhaltet einen "Response-Manager". Hiermit kann eine als "normal" definierte Antwortzeit mit den aktuellen Antwortzeiten verglichen werden, um Engpässe und überlastete Komponenten zu identifizieren. Es gibt eine "Exception-Analyse", die Vorschläge zur Problembeseitigung ausgibt, falls Schwellenwerte überschritten werden. So kann oft ein Engpass bereits beseitigt werden, bevor die Anwender die Auswirkungen zu spüren bekommen.
Das Accounting baut bei Unix-Maschinen auf dem Unix-eigenen Accounting (Sammlung accountingbezogener Daten) auf. Diese, lediglich auf den einzelnen Benutzer bezogenen Daten, können auf Abteilungs-, Standort- oder Konzernebene zusammen gefasst und auf vielfältige und komfortable Weise ausgewertet werden. Budgetplanung, Exception-Report und grafische Darstellung der Ergebnisse sind möglich.

Output Management
Das Output-Management besteht aus dem Spool-Management und dem Report-Management.
Das Spool-Management (Unix) bietet ein grafische Benutzeroberfläche zur Bedienung des Unix-Spoolers. Weiterreichend Funktionalitäten sind nicht eingeschlossen.
Das Report-Management ermöglicht die Verteilung von Listen an die jeweiligen Empfänger. Es können sowohl die vollständigen Listen als auch Teile davon (gesteuert durch den Inhalt oder eine Seitenselektion) an einen oder mehrere Empfänger geliefert werden, und zwar in gedruckter Form oder als E-Mail.

Service / Help Desk
Zwei weitere Basisfunktionen des System-Managements bilden "Service/Help Desk" und das "Problem-Management". Sie dienen zentral zur Aufzeichnung und Verfolgung von Ausnahmen im System.
Mit der Problem-Management-Funktion werden Sondersituationen in der DV-Umgebung automatisch verfolgt und entsprechende Einträge geöffnet. Beispiel: Durch die Integration von Sicherheitskomponente, Ereignis-Management und Help Desk wird automatisch ein Zwischenfall registriert, wenn die Zugriffsrechte auf den Kundenstamm außerhalb der Arbeitszeit verletzt werden.
Es wird eine Ereignis-/Aktionsregel erstellt, damit Meldungen über solche Rechtsverletzungen an das Problem-Management geschickt werden, um alle Zugriffsrechtsverletzungen an der Kundenstammdatei außerhalb der Arbeitszeit zu verfolgen. Außerdem wird ein Kalender für diese Regel angegeben, der festlegt, dass eine Reaktion des Ereignis-Managements auf solche Meldungen nur außerhalb der regulären Verarbeitung oder an Wochenenden erfolgen soll.
Im Problem-Management wird nun eine MGPT-Regel (Machine Generated Problem Tracking) definiert, anhand derer beim ersten Auftreten einer solchen Meldung automatisch ein Zwischenfall registriert wird.
Falls erforderlich, können weitere Problem-Management-Kriterien für die automatische Problemeintrag-Generierung festgelegt werden, um z.B. den Schweregrad des Zwischenfalls näher zu bestimmen oder um zu entscheiden, ob ein Problem geöffnet werden soll oder nicht.
Zu diesen Kriterien zählen die Häufigkeit des Auftretens des Ereignisses innerhalb einer bestimmten Zeitdauer sowie der Inhalt der Meldung. Trat das Ereignis beispielsweise mindestens fünf Mal innerhalb von zehn Minuten auf? Ist der betreffende Benutzer Sicherheitsverwalter?
Mit dem Problem-Management lässt sich außerdem die Priorität eines Zwischenfalls ändern und die Zuständigkeit neu vergeben. Anhand von Prioritätstabellen kann die Priorität eines Zwischenfalls erhöht und die Zuständigkeit so häufig wie nötig verschoben werden (an jeweils vorgesetzte Stellen), bis der Zwischenfall an die richtige Stelle gelangt.
Grundlage für das Problem-Management bildet die Datenbasis der bestehenden Hard- und Software. Hier werden Informationen zu Standort, Benutzer, Techniker, Garantie und Wartung gepflegt.
Aufgrund der Speicherung aller Problemeinträge in der Datenbank kann bei Auftreten von aktuellen Problemen nach ähnlichen, bereits aufgetretenen oder gelösten Problemen gesucht werden. Die Lösungswege sind einsehbar und können zur Lösung der aktuellen Probleme herangezogen werden.

Application-Management (über SDK)
Unicenter Network & Systems Management zielt in der endgültigen Ausbaustufe darauf ab, System-, Netzwerk-, Datenbank- und Applikations-Management für das gesamte heterogene Netzwerk zu bieten. Da aus nahe liegenden Gründen nicht alle weltweit heute und künftig existierenden Applikationen mit vorgefertigten Agenten in Unicenter Network & Systems Management eingebaut sein können, gibt es das SDK (Software Development Kit). Durch diese (oben näher beschriebene Komponente) kann fast jede beliebige Applikation in das Network & Systems Management eingebunden werden. Im Laufe der Zeit werden SDK-Lösungen für gängige Applikationen durch CA (z.B. für SAP R/3) oder Drittanbieter auf dem Markt zur Verfügung stehen.

CA-Unicenter
CA-Unicenter Network & Systems Management ermöglicht die Steuerung der gesamten DV-Infrastruktur mittels objektorientierter und skalierbarer Manager/Agent-Architektur und sorgt für ein durchgängiges Management über alle Plattformen hinweg.
CA-Unicenter für UNIX beinhaltet ausgereifte Tools zur Verwaltung unternehmenskritischer Anwendungen unter einer einheitlichen graphischen Oberfläche. Die Funktionen erfüllen den Anforderungskatalog einer unternehmensadäquaten Systemverwaltungslösung
CA-UNICENTER für UNIX ist ein integriertes System mit den fünf wichtigen Disziplinen:

  • Zugriffs- und Datensicherheit
  • automatische Speicherverwaltung und Datensicherung
  • automatische Produktionssteuerung
  • Accounting, RZ-Abrechnung
  • RZ-Verwaltung

Die Integration dieser Funktionsbereiche bietet erhebliche Vorteile, die weit über die Funktionalität der einzelnen Subsysteme hinausgehen. Das Gesamtsystem ist dadurch sehr viel leistungsfähiger als einzelne Standalone-Produkte.

Plattformen
CA-UNICENTER ist auf diversen UNIX-Derivaten und anderen Plattformen verfügbar. Eine aktuelle Verfügbarkeitsliste können Sie bei GepaNet anfordern.


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Unicenter CA-Explore Performance Management for VSE
Umfassendes Leistungsmanagement für VSE

Unicenter CA-Explore Performance Management for VTAM
Bietet umfassende Überwachungseinrichtungen für VTAM.

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Informationsmanagement zur Leistungssteigerung Ihrer IMS Umgebung

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