Kategorie 5 Verkabelung

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Kategorie 5 Twisted Pair Verkabelung CAT5

Strukturierte Verkabelung: Verlegekabel oder Patchkabel?

Es gibt zwei Arten von Netzwerkkabeln:

  • Brauche ich ein Verlegekabel oder ein Patchkabel?das Verlegekabel besteht aus acht Adern mit massiven Kupferdrähten deren Dicke durch AWG (American Wire Gauge: AWG 23: D= 0,573 qmm; AWG 24: D= 0,511 qmm) angegeben wird. Verlegekabel werden im dauerhaft verlegten Teil der Netzwerkverkabelung zwischen Patchfeld und Netzwerkdose verwendet. Die Verlegekabel werden auf den Patchfeldern im Verteilerschrank und auf den Netzwerkdosen jeweils auf Schneidklemmen "aufgelegt". Wenn das Kabel von oben mit dem Auflegewerkzeug eingepresst wird, schneiden sich seitlich Messer in die Drahtisolierung ein und stellen den Kontakt her.
  • das Patchkabel besteht aus acht Adern mit vielen dünnen Einzeldrähten und ist daher leicht zu biegen. Es eignet sich zum flexiblen Rangieren im Verteilerschrank und am Arbeitsplatz. Mit einer Crimpzange werden die dünnen Drähte in den RJ45 Steckern mit dem Steckerkontakt zusammengepresst.

Im Regelfall werden Endgeräte über flexible Patchkabel mit RJ45 Steckern auf die Netzwerkdosen verbunden. Die Netzwerkdosen sind über Verlegekabel mit dem Patchfeld verbunden. Auf dem Patchfeld werden mit einem Patchkabel die Switche angeschlossen, an denen dann die zentralen Server, Router, Firewalls usw. angeschlossen sind. Das heißt: Normalerweise wird kein Crimp-Stecker auf ein Verlegekabel befestigt und kein Patchkabel auf Dosen oder Patchfelder aufgelegt. Zudem muss man in die Verkabelungsüberlegungen einplanen, dass man mit 1 Gbps bis zu 100m überbrücken kann und davon sollten höchstens 10m Patchkabel sein.

Steckerbelegung und Adernfarben bei CAT5 CAT5e CAT6 CAT6a Verkabelung

Der Standard DIN EN 50173 regelt die Kabelbelegung bei Kupferkabeln in Netzen. Es gibt vier Kabelpaare:

Der Blick in die Buchse:


Paar 1 Pins 4, 5
Paar 2 Pins 1, 2
Paar 3 Pins 3, 6
Paar 4 Pins 7, 8




Token Ring verwendet die Paare 1 und 3
10BaseT und 100BaseTX verwendet die Paare 2 und 3
1000BaseT verwendet alle Paare
ISDN verwendet die Paare 1 und 3
ATM verwendet die Paare 2 und 4
TP-PMD verwendet die Paare 2 und 4
AS 400 verwendet das Paar 1
IBM 3270 verwendet das Paar 2

Adernfarben

Netzwerkdose Cat5 Belegungen EIA/TIA T568A und EIA/TIA T568B Hier gibt es bei CAT5 zwei Belegungen EIA/TIA T568A und EIA/TIA T568B (die aber bis auf die Farben zum gleichen Ergebnis führen). Man muss sich nur an einen der beiden Standards halten, damit man nicht durcheinander gerät. Der T568B Standard wird häufiger benutzt, als der A Standard. Normales 100BaseT- und 10BaseT-Kabel kommt mit den Adern an den Pins 1, 2, 3 und 6 aus. Die Pins 4, 5, 7 und 8 werden für 1000BaseT benötigt. Die Belegung ist grundsätzlich eins zu eins an beiden Steckern. Auf Dosen ist die Belegung aufgedruckt (bzw. die LSA-Klemmen sind einfach in der entsprechenden Farbe markiert). Die Kabelfarben kennzeichnen die verdrillten Adernpaare, die Paare müssen eingehalten werden.


Standard EIA/TIA T568A Belegung:

Pin Farbe

1 Weiß/Grün
2 Grün
3 Weiß/Orange
4 Blau
5 Weiß/Blau
6 Orange
7 Weiß/Braun
8 Braun



Standard EIA/TIA T568B Belegung:

Pin Farbe

1 Weiß/Orange
2 Orange
3 Weiß/Grün
4 Blau
5 Weiß/Blau
6 Grün
7 Weiß/Braun
8 Braun

 



Kategorie 5 Kabel abisolieren. Geflecht und Folie für Erdung nach hinten ziehenDrähte sortieren und so kurz wie möglich auflegen.Mit dem LSA-Plus Anlegewerkzeug von KRONE aufschlagen. Fertig!

 

Zum löt-, schraub- und abisolierfreien Anschließen der UTP-/STP-Kabel auf die Standardschneidklemme Krone LSA+- für Patch-Panel und -Steckdosen und gleichzeitigem Abschneiden der Restlänge verwendet man das LSA-Plus Anlegewerkzeug von KRONE mit Drucksensor und Ausziehhaken.

 

Crossoverkabel

Kabelbelegung Crossover KabelCrossover Kabel dienen zur Verbindung zweier Switche. Auf diese Weise kann man die Zahl der verfügbaren Rechneranschlüsse erhöhen. Beachten Sie aber, dass sich nur eine begrenzte Zahl von Hubs oder Switches kaskadieren lassen und durch Kaskadierung immer ein Flaschenhals entsteht. Mit Crossover Kabeln können Sie auch eine Direktverbindung zwischen zwei PC´s ohne Switch erreichen.Crossover Kabel zur Verbindung zweier aktiver Netzwerkkomponenten

 

 

 

 

Für Ihre passiven Verkabelungen bieten wir Ihnen vielfältige Produkte an:

Die Norm gliedert die Verkabelung hierarchisch in Teilbereiche:

  • Primäre Verkabelung: Verbindungen zwischen den Gebäudeverteilern bzw. Standortverteilern
  • Sekundäre Verkabelung: Verbindungen der Gebäudeverteiler mit den Etagenverteilern
  • Tertiäre Verkabelung: Verbindungen von den Etagenverteilern zu den informationstechnischen Anschlüssen

Während für die Primär- und die Sekundärverkabelung wegen der größere Distanzen der Einsatz von Lichtwellenleitern oft zwingend ist, wird für die Tertiärverkabelung die Einsatzmöglichkeiten von Lichtwellenleitern und Kupferkabeln der Kategorie 5 meist preislich miteinander verglichen. Wegen des günstigeren Preises der aktiven Komponenten und Netzwerkkarten auf der Seite der Endsysteme werden die Weichen oft in Richtung flächendeckende Versorgung mit strukturierter Verkabelung auf Basis von Kupferkabeln der Kategorie 5 bis 7 gestellt.

Gigabit-Ethernet mit KAT-5-Kabel

Je nach Geschwindigkeit ist ein Kabel der entsprechenden Qualität nötig, die CATx genannt wird. Für 100 Mbit ist dies z.B. CAT5, bei 1 Gbit ist CAT5e, CAT5+, CAT6, CAT6E, oder CAT6A, bei 10 Gbit ist CAT6A zu verwenden. Die Signalkodierung geschieht bei Fast-Ethernet gemäß einer 3-Layer-Methode (MLT3). Um 1000Base-T (Gigabit Ethernet) auf solchen Netzen zu implementieren, ist es notwendig, zusätzlich eine 5-Layer-Kodierung einzusetzen (MLT5). Außerdem lässt sich der angestrebte Datendurchsatz nur erzielen, wenn gleichzeitig auf allen vier Adernpaaren eines Kat-5-Kabels bidirektional gesendet und empfangen wird. Deshalb müssen auch die bislang gültigen Methoden fürs Testen von Kat-5-Verkabelungen (definiert unter TSB-67) auf bidirektionale Übertragung im Full-Duplex-Verfahren gemessen werden. Diese Messungen werden durch TSB-95 spezifiziert. Daraus resultieren Tests, die für das Zertifizieren von Highspeed-Netzen mit Kat-5-Kabeln notwendig sind:

PS-Next: PS-Next ist ein Rechenwert, der sich auf die sechs einzelnen Messwerte des Paar-zu-Paar-Überspechens (Next: Near-End Crosstalk) stützt und zeigt, wie stark sich das Übersprechen mehrerer Störer auf ein einzelnes Adernpaar auswirkt.

Delay/Skew: Delay beziffert die maximal zulässige Laufzeit eines Signals, normiert auf 100 Meter Kabellänge.Skew ist mit Delay verwandt, zeigt jedoch den maximal zulässigen Laufzeitunterschied zwischen den vier Adernpaaren eines Kabels.

Return-Loss: Von den bewährten RJ45-Steckverbindern (ursprünglich entwickelt für 4-kHz-Telefonsignale) wird Hochfrequenztauglichkeit erwartet. Die Industrie hat daher Methoden entwickelt, das elektrische Rauschen zu unterdrücken, das sich an den Kontaktstellen zwischen Stecker und Steckdose emittiert. Wie bei allen HF-Steckverbindungen besteht jedoch auch hier das Risiko einer Impedanz-Fehlanpassung, die dazu führen kann, dass ein bestimmter Teil der Signalenergie reflektiert wird. Das Nutzsignal kommt also geschwächt am Empfänger an. Die Return-Loss-Messung (Rückflussdämpfung) gilt der quantitativen Erfassung des reflektierten Signals. In aller Regel kann über alle Komponenten einer Signalstrecke hinweg gemessen werden. Damit lässt sich die Qualität einer Verbindung oder eines bestimmten Kanals beurteilen.

Elfext: Hier handelt es sich wieder um einen Rechenwert, der aus der Messung des Adernübersprechens am Ende der Messstrecke (Fext: Far-End-Crosstalk) und der Signaldämpfung auf der Strecke resultiert. Fext-Messungen sind stark abhängig von der Signaldämpfung: Je länger eine Strecke ist, desto stärker ist ihre Dämpfung, und desto geringer fällt der Fext-Wert aus. Elfext beseitigt die Abhängigkeit durch rechnerische Kompensation der Dämpfung.

Gigabit Ethernet

Soll Gigabit Ethernet auf einem vorhandenen Kategorie-5-Netz implementiert werden, muss die Verkabelung neu zertifiziert werden. Die Eignung lässt sich mit den genannten Tests feststellen. Die Spezifikationen für die Tests wurden auch in die Kat-5e-Spezifikation (Klasse D) sowie in die Kat-6-Spezifikation übernommen.
Kupfernetze, die Gigabit Ethernet bereitstellen sollen, müssen also nach Kat 5e zertifiziert werden. Der Test lässt sich mit jedem modernen Kabeltester durchführen. Mit solchen Geräten lassen sich daher mühelos vorhandene Kabelnetze auch für Gigabit Ethernet zertifizieren. Selbst eine normale Kat-5-Verkabelung kann unter Umständen Gigabit-Ethernet übertragen. Bleibt die Länge der Kabel unter 100 Meter und werden nur hochwertige und durchgängig Kat-5-taugliche Kabel und Anschlussdosen verwendet, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Tests bestanden werden.

10 Gigabit Ethernet

Für 10 Gigabit sind Kabel der Kategorie 5e (Cat.5e) oder Kategorie 6 (Cat. 6) nicht mehr ausreichen. Es können nur noch Kabel ab der Kategorie 6 augmented (Cat-6a) verwendet werden. Damit ist ein Betrieb über 100 Meter möglich. Kabel der Kategorie 7 sind ebenfalls für 100 Meter passend, jedoch meist mit nichtkompatiblen Steckverbindern. Für Verkabelungen mit einer Lauflänge von weniger als 55 m kann ein vorhandenes Cat-6e-Kabel verwendet werden, das eine Grenzfrequenz von 500 MHz erreicht.

Messung von LAN-Datenleitungsnetzen

Twisted Pair Leitungen - Ausführung in strukturierter Verkabelung:

  • in der Kategorie 5 bis 100 MHz
  • in der Kategorie 6 bis 250 MHz
  • in der Kategorie 6e bis 500 MHz
  • in der Kategorie 6a bis 625 MHz
  • in der Kategorie 7 bis 700 MHz

Zur Messung Ihrer Verkabelung haben wir führende Messgeräte im Angebot:

An Dienstleistungen für Ihre passive Verkabelung bieten wir::

Switches

Ein Switch unterscheidet sich von einem Hub dadurch, dass er empfangene Datenpakete nur an den jeweiligen Empfänger weiterleitet, so dass der Datentransport aller anderen Benutzer nicht beeinträchtigt wird. Durch autosensing wird die Empfangskapazität eines Empfängers gemessen und die Übertragung entsprechend angepasst.

Virtuelles LAN (VLAN)- Darüber hinaus bietet ein Switch dem Netzwerkmanager die Möglichkeit, durch Einrichtung "virtueller LANs" (VLANs) eigene Benutzergruppen zu bilden, die unabhängig voneinander im Netzwerk bestehen. Die Sicherheit im Netz kann damit erhöht werden.

Gleichbleibende Geschwindigkeit - Zusätzlich können innerhalb des Netzwerkes für einzelne Server oder Clients 1000 Mb/sec Segmente eingerichtet werden, so dass sich auch bei einer Vielzahl von gleichzeitigen Zugriffen die Geschwindigkeit nicht merkbar verringert.

Erhöhte Bandbreite - Unternehmen, die mehr Bandbreite benötigen (z.B. im Backbone) können 10 Gigabit- Ethernet integrieren, womit eine Leistung von 10.000 Mb/s zur Verfügung steht und Hochleistungs-Server oder Rechenzentren angeschlossen werden können.

Vorteile - Die Leistung wird gesteigert, da jedem Client 10, 100, 1000 10.000 Mb/sec - je nach Netzwerkkarte - zur Verfügung gestellt werden. Die Bandbreite ist skalierbar. Vorhandene Verkabelung, Netzwerkkarten, Hubs und Software sind weiter verwendbar. Die Datensicherheit wird erhöht, da Datenpakete ausschließlich an den definierten Empfänger versendet werden, für andere Netzwerknutzer ist die Datenübertragung nicht ohne weiteres erkennbar. 10 Gigabit-Ethernet Module oder Switches mit 10 Gigabit-Ethernet Ports ermöglichen Bandbreiten bis zu 10.000 Mb/s. Für die Basis-Installation sind kaum technische Kenntnisse erforderlich.

Für die schnelle Verbindung in Ihrem Netzwerk haben wir die führenden Switch-Hersteller im Angebot:

3COM, Allied Telesyn, Cisco, D-Link, HP invent, LANcom, MRV, Netgear, Zyxel

Netzwerkprotokolle

TCP/IP - Das Transmission Control Protocol / Internet Protocol ist eine Protokollsammlung (Stack) für die Datenübertragung in unternehmensweiten Netzwerken (WAN) und es ist das Standardprotokoll des Internet. Es unterstützt Routing und kann in heterogenen Netzwerken (Clients und Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen) eingesetzt werden.

NETBEUI - Netbeui steht für NetBios Extended User Interface. Es ist ein schnelles und effektives Protokoll. Es unterstützt allerdings nur Microsoft-basierte Netzwerke und kein Routing. Es eignet sich aufgrund seiner unkomplizierten Installation und seiner Schnelligkeit, hervorragend für ein Peer-to-Peer-Netz.

IPX/SPX - IPX/SPX ist eine Protokollsammlung und wurde überwiegend in Novell Netware-Netzen eingesetzt. Es ist ein kleines und schnelles Protokoll und unterstützt das Routing zur netwerkübergreifenden Kommunikation. Mittlerweile ist es nur noch sehr selten anzutreffen.


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