LTE Netzwerke
LTE
(Long Term Evolution) ist ein Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger im 3rd
Generation Partnership Project (3GPP) spezifiziert wird. Der LTE Netzausbau in
Deutschland ist bereits auf Hochtouren im Gang und die ersten Kunden können
bereits LTE bestellen und nutzen.
LTE verwendet Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie
Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO). Damit soll es den
Mobilfunkanbietern möglich sein, kostengünstig hochratige Datendienste
anzubieten und so das mobile Internet zum Massenmarkt zu machen. Die geringen
Latenzzeiten bei LTE erlauben die Übertragung von Sprachdiensten (VoIP) und
Videotelefonie über das Internetprotokoll sowie den Einsatz zeitkritischer
Anwendungen wie zum Beispiel Online-Kassenanbindungen. LTE unterstützt im
Gegensatz zu UMTS mehrere Bandbreiten (1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz) und kann so
flexibel in unterschiedlichen Spektren eingesetzt werden. OFDM skalieren dabei
die Bandbreite. Bei 20 MHz mit 1200 Unterträgern können Datenraten von bis zu
300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink mit Latenzzeiten unter 5 ms erreicht
werden.
Mit der LTE Netzwerktechnologie , werden zuerst die ländlichen Regionen in
Deutschland ohne Festnetz-DSL-Anschluss versorgt. Bis Ende 2011 sollen mit LTE
alle weißen Flecken erschlossen werden. Breitband Internet per LTE wird bequem,
stabil, günstig und mit verlustfreier Datenübertragung ohne Kabel sein. Durch
das neue 4G Datennetzwerk ist eine schnelle drahtlose Internetanbindung
garantiert. LTE ist in dem Sinne keine Alternative, viel eher eine Option mit
der sich hohe Datenraten erzielen lassen. LTE benötigt einen speziellen LTE
Router. Damit ist eine stabile Internetverbindung gegeben. Lästiges verlegen von
Kabeln im Haus und Umgebung gehört dann der Vergangenheit an. Mit einer
günstigen LTE Flatrate für zeitlich unbegrenztes surfen mit
Downloadgeschwindigkeit von bis zu 3Mbit/s ist LTE ist das flexible
Drahtlosinternet der Zukunft.
Gepanet bietet Ihnen die passenden LTE Router (z.B. TELEKOM Speedport LTE oder
AVM LTE Router), Firewalls und den Anschluss Ihres Firmennetzwerks an die LTE
Provider an. Sollte das LTE-Signal bei Ihnen nicht optimal sein, installieren
wir eine LTE Außenantenne. Diese wird außen an der Hauswand oder auf dem Dach
montiert und schon haben Sie einen besseren LTE-Empfang.
WiMAX Netzwerke nach IEEE 802.16 Standards
Zur Unterstützung und Verbreitung der IEEE 802.16 Spezifikation,
haben sich u.a. Nokia, Intel, Fujitsu und Proxim zum WIMAX-Forum zusammengeschlossen. Bei dem IEEE 802.16 Standard handelt es sich um
die Vorgabe der technischen Voraussetzungen zur Schaffung eines WirelessMANs (Metropolitan
Area Networks), d.h. zum Aufbau eines leistungsfähigen drahtlosen Backbones. Mit
IEEE 802.16 lassen sich Entfernungen bis zu 50 Kilometer überbrücken und Bandbreiten
bis zu 70 Mbit/s realisieren. Geplant ist zudem eine Zusammenarbeit mit dem ETSI
(European Telecommunications Standards Institute), die die Kompatibilität von
802.16 mit dem europäischen WMAN-Standard "Hiperman" gewährleisten soll.
IEEE 802.16 besitzt eine hohe Infrastruktureignung, die den
802.11 WLANs völlig fehlt. Der IEEE 802.16 Standard ist wegen der hohen
Flexibilität auch hinsichtlich der Funktechnik die Grundlage für drahtlose
Metronetze der Zukunft. Für die nächste Zeit werden beide Systemgruppen
nebeneinander vorkommen. Die billigen WLANs werden wir ohnehin nicht so schnell
los. Man könnte die APs zu kombinierten AP/Subscribern macht und ein 802.16-Netz als
drahtlose Infrastruktur darüber legt. Dafür spricht vor allem, dass mit
Sicherheitsmängeln beim Eintritt in das 802 16-Netz Schluss ist. So könnte man
auch VolP realisieren: In den WLAN-Zellen schlägt man sich mit der Beschränkung
der Nutzerzahl durch, ab dem kombinierten AP/Subscriber gibt es dann ausreichend Quality
of Service. In dieses Szenario werden anschließend Stationen eingebaut, welche
direkte 802.16-Subscriber Fähigkeiten haben und somit die volle Funktionalität nutzen
können. Wird das 802.16 Infrastrukturnetz dann im Bereich 10-66 GHz betrieben,
gibt es keinerlei Überlappungen und Störungen zwischen den beiden Netztypen.
Wird das 802.16 Infrastrukturnetz im Bereich 2-11 GHz betrieben, muss man auf
regulierte Bänder gehen. Auch dann gibt es auch keine Überlappungen. Zu klären
ist noch die Frage, was passiert, wenn man beide Netztypen in unregulierten
Bändern betreiben möchte Zu diesen Themen gibt es aber ein umfangreiches
Dokument von IEEE 802.16. welches die Koexistenz zu anderen Funkdiensten regelt.
Die Hersteller haben sich über zwei Jahre Zeit gegeben, um Produkte für 802.16
zu entwickeln. Diese kamen 2006 auf den Markt. Von den Kosten sind IEEE 802.11 a/h und IEEE 802.16 Komponenten in etwa
vergleichbar. Wesentlich ist, welche Verbreitung und Stückzahlen am Schluss erreicht
werden.
IEEE 802.16a für lizenzfreie Metropolitan Area Networks
Die IEEE hat mit 802.16a einen Standard für drahtlose
Breitbandnetze verabschiedet. Der von der IEEE 802.16 Working Group entwickelte
Standard für Metropolitan Area Networks erlaubt die Überbrückung der letzten
Meile sowohl über lizenzpflichtige als auch lizenzfreie Frequenzen im Bereich
von 2 bis 11 GHz.
IEEE 802.16a erweiterte den Standard IEEE 802.16 auf die Frequenzbereiche 2 bis
11 GHz, während 802.16 im Bereich von 10 bis 66 GHz arbeitet. Damit deckt
802.16a auch lizenzfreie Frequenzbereiche ab, die Anbieter mit 802.16a nutzen
können, um Endkunden breitbandig anzubinden.
Je nach verwendeter Kanalbreite und Bitrate erlaubt 802.16 (10 bis 66 GHz)
Datentransferraten von 16 bis 134,4 Mbit/s. Im Gegensatz zu den Standards
802.11x, die für drahtlose Heimnetzwerke ausgelegt sind, ist 802.16 darauf
ausgelegt, in MANs die letzte Meile zu überwinden und so eine Vernetzung
zwischen Gebäuden in einer Point-to-Multipoint-Topologie zu ermöglichen. Dabei
werden verschiedene Dienste wie IPv4, IPv6, ATM oder Ethernet mit
Quality-of-Service-(QoS-)Merkmalen unterstützt. Mit 802.16e arbeitet man aber
bereits an einer Erweiterung des Standards für eine mobile Nutzung.
Der Standard 802.16a wurde am 29.01.2003 von der IEEE abgesegnet und
veröffentlicht.
WiMAX Netzwerke mit IEEE 802.16-2004 (802.16d)
Bei dem aktuellen Standard IEEE 802.16-2004 handelt es sich quasi
um eine Weiterentwicklung der WLAN-Technologie. Ursprünglich als drahtlose
Überbrückung für die letzte Meile angedacht, ermöglicht WiMAX den kabellosen
Breitbandzugang in einem Umkreis von bis zu 48 Kilometern mit maximal 70
Mbit/s. Der Chip-Hersteller Intel hat Mitte 2004 begonnen, Muster seines
ersten Chips für die Funktechnik WiMax auszuliefern. Die WiMax-Chips wurden nach
Standards der IEEE 802.16-Familie entwickelt, bei der Intel eine führende Rolle
spielt. Nach Intels Plänen wird es ab 2006 erste Notebooks mit WiMax geben, ab 2007
entsprechende Handys. Proxim demonstrierte erste Tsunami MP.16-Produkte nach
802.16-2004 mit dem
Intel-Chipsatz PRO/Wireless 5116 auf der WiMAX Konferenz im April 2005. Das
System verwendete den Intel-Chipsatz für Broadband Wireless Access (BWA)-Produkte
mit Basisstationen und Subscriber-Stationen innerhalb der Tsunami
MP.16-Produktfamilie. Die Produkte erlauben die Realisierung von
Wireless-Breitband-Anwendungen nach IEEE 802.16-2004 (802.16d) für den Einsatz im Bereich der öffentlichen
Sicherheit, in Sicherungs- und Überwachungsanwendungen, für den Zugang auf
der letzten Meile und für die kommunale Vernetzung.
WiMAX mobile (IEEE 802.16e )
802.16e ist eine Erweiterung des 802.16a-Standards, um sich bewegende
Empfangseinheiten wie Notebooks besser zu unterstützen. Geschwindigkeiten von
bis zu 120 Km/h sollen möglich sein. 802.16e nutzt ein Frequenzband zwischen
zwei und sechs GHz und soll in einem Radius von fünf Kilometern Datenraten von
15 MBit/s liefern. Die Verabschiedung dieser Spezifikationen ist 2005 erfolgt.Viele Netzbetreiber sind nicht an IEEE 802.16d (WiMAX fixed)
interessiert. Sie wollen lieber gleich IEEE 802.16e (WiMAX mobile). Denn der
Mobil-Standard kann neben mobilen Anwendungen auch für stationäre Anwendungen
genutzt werden. Damit vermeidet man die Einrichtung und Finanzierung eines
gemischten Netzes. Der Erfolg von 802.16e dürfte kaum aufzuhalten sein. Auf
mittlere Sicht ist das die WiMAX-Technik der Wahl. Sie schafft nicht nur die
Voraussetzung für den mobilen Einsatz, sondern verspricht eine höhere Effizienz
im Netz und niedrigere Kosten für das Endgeräte-Modem. Derzeit werden die ersten
gewerblichen Nutzer über die Breitbandverbindung mit bis zu 50 Mbit/s an das
Internet angeschlossen. Unsere Motorola Richfunksysteme ermöglicht dabei die
zuverlässige Übertragung von Sprache, Daten und Video basierend auf der
Interoperabilität mit dem lizensierten WIMAX-Standard 802.16e.
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